Meine verbändige Kulturgeschichte des Abendlands - als Buch zurzeit vergriffen - wird Ende 2011 bei Zweitausendeins im neuen Kleid wieder erscheinen.
Er erzählt von der Entstehung der Welt, der Evolutionsgeschichte, den frühen Hochkulturen bis zum Siegeszug des Christentums. Von der Rolle der Kirche im "Hexenkessel" Europa bis zu den großen Entdeckern und Erfindern, von den Fortschritten der Neuzeit bis hin zur weltweiten Vernetzung durch Verkehrs- und Kommunikationsmittel.
Das "Darmstädter Echo" schrieb: ""Gemessen an dieser Zeitreise schrumpft Steven Spielbergs Dinosauriergehege zum Flus."
Auch die besonders reizvolle, musikalisch inszenierte Hörbuchfassung des Hessischen Rundfunks auf vier CDs mit vielen Stimmen und dem Sprecher Peter Fricke ist derzeit vergriffen.
Im weiten Land der Zeit
Aber sie ist doch noch zu haben. Man kann sie bei der Hörbuch-Downloadplattform Audible: www.audible.de herunterladen
Die Geschichte der Menschheit war und ist noch heute nicht zu trennen von den Religionen. Zu den Spannungen unter den Ländern, Völkern, Kulturen tragen die verschiedenen Religionen auf immer dramatischere Weise bei. Fast auf keinem Gebiet sind die Gegensätze so groß, wie auf diesem. Die "frohe Botschaft" des Christentums: "Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" hat sich seit zweitausend Jahren nicht erfüllt. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt kaum eine blutigere Geschichte als die des christlichen Abendlands und kaum eine Auseinandersetzung in der Gegenwart, bei der nicht die Religionen ebenfalls ihre verhängnisvolle Rolle spielen. Auch Selbstmordattentäter wären ohne festen Glauben an einen einzigen Gott und an ein Paradies nicht möglich. Deshalb habe ich mich mit drei Büchern damit auseinandergesetzt. Ich möchte aber nicht missverstanden werden. Jeder Mensch hat das Recht, zu glauben was er mag. Es ist auch unbestritten, dass der Glaube für den Einzelnen Trost und Hilfe bedeuten kann. Wenn es uns aber nicht gelingt, Glauben und Politik, Kirche und Staat, strikt zu trennen, werden das noch Tausende, Hunderttausende, ganze Volksgruppen und Gemeinschaften, mit ihrem Leben und mit Ausrottung zu bezahlen haben.
Im ersten Buch
Antworten aus der Zukunft
Ein Weg zu neuer Humanität
Angelika Lenz Verlag
Erzähle ich in Briefen, die in einer fernen Zukunft geschrieben werden, wie ein Gelehrter kritisch auf unsere Zeit und die herrschenden Religionen, vor allem auf das Christentum zurückblickt. Mit der Idee, wie es im Jahre 2251 auf der Erde aussehen könnte, möchte ich den Leser in die Distanz eines Beobachters versetzen, und ihn selbst Antworten auf die Fragen finden lassen, die von Tag zu Tag drängender werden.
Aus der Inhalt; Das Phänomen des Glaubens - Das Alte Testament - Das Neue Testament - Der Jesus der Evangelien - Der historische Jesus - Fragen an Jesus - Das Christentum - Die Kirchen - Unsere Erde, unser Leben - Die Erfindung der Sünde, der Sex - Der Tod - Nachwort
Hier eine Rezension - in Ausschnitten: Grundlegender Tenor (...) ist eine vernichtende Kritik der Religionen, der Religionsvertreter und deren Institutionen. Sie findet sich durchgängig im gesamten Buch und besticht durch sorgfältig zusammengetragenes Datenmaterial (...) Dabei beschränkt er sich jedoch nicht auf das Christentum, sondern bezieht andere Religionen und ihre Hassprediger in seine Betrachtungen ein. (...) Kruse würde seine bestechende Logik und Gründlichkeit verlassen, beschränkte er sich lediglich auf die Kritik des Gesamtphänomens Religion und Religiosität. (...) Dabei misst er der Fortführung der Aufklärung entscheidende Bedeutung zu. (...) "Der Weg zu einer der Wahrheit verpflichtenden, illusionsfreien Lebensauffassung führte also über die Verbesserung der sozialen und hygienischen Verhältnisse - überall auf der Welt. Diese herzustellen war und ist wesentlich wichtiger als beten."
Positiv fällt auf, dass Kruse bei aller Härte seiner Kritik positive Seiten von Religion und Kirche nicht übergeht und verschweigt. (...)Und er resümiert: "Ja, es gab eine europäisch-christliche Kultur, sie ist reich, oft wunderbar… Die Religionen haben Kulturen hervorgebracht und die Menschen geprägt." Aber er schränkt auch ein: "…aber es ist nicht so, dass es ohne Christentum keine europäische Kultur gegeben hätte." (Jan Bretschneider
In das uralte Rätsel
Gott oder Nichtgott - das ist hier die Frage
Angelika Lenz Verlag
versuche ich in vielen Reflexionen etwas Klarheit zu bringen.
Auch dazu schreibt Jan Bretschneider: Max Kruse zeigt, dass er keinerlei Auseinandersetzungen scheut (...) Daher nimmt es nicht Wunder, dass er den Gottesbeweisen ein gesondertes Kapitel widmet. Allerdings handelt es sich dabei mitunter weder um einen Beweis oder einen "Nichtbeweis". Ich halte dieses Kapitel vielmehr für eine Sammlung kluger, ausgewogener Gedanken über (einen) Gott, die Menschen und die Welt. Manche erscheinen in Gedicht-, andere in Frageform oder als Aphorismus. Es sind bohrende Fragen, die Kruse stellt, und seine Antworten sind voller zwingender Logik.
"Gott oder Nichtgott" ist eine sinnvolle Ergänzung zu "Antworten aus der Zukunft"
Und noch etwas:
Besen, Besen, seid's gewesen
Eine Vorgeschichte der Aufklärung
Angelika Lenz Verlag
Die Epoche der Aufklärung setzte die vielleicht wichtigste der menschlichen Entwicklungen in Gang. Ihr verdanken wir all das, was wir heute an Freiheiten genießen - unsere ganze, demokratische Zivilisation: die Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Religions- und Glaubensfreiheit, das Ende der Rassendiskriminierung, die Befreiung der Frau, das Ende von Sklaverei und Leibeigenschaft, das Aufblühen der Wissenschaften und eine beispiellose Freiheit der Kultur und des Denkens.
Weil dies vielen Menschen nicht bewusst ist, droht Gefahr, nicht nur durch das Eindringen der der verschiedensten, bisher fremden Religionen mit archaischen Traditionen, sondern auch durch ein erschreckend rasches Erstarken des religiösen Fundamentalismus. Bereits jetzt wird all das was den Kirchen in gefahrvollen Kämpfen abgetrotzt werden musste, als christliche Werte vereinnahmt. Dieser Irrtum hat fatale Folgen. Denn damit geben wir die Freiheiten, die den Kirche abgerungen wurden, wieder in deren Hände zurück. Die Aufklärung gehörte also als Pflichtfach in die Schulen.
Nun hätte es aber auch die Aufklärung des 18. Jahrhunderts nicht gegeben, ohne Vorläufer. Von dieser Vorgeschichte erzählt Besen, Besen, seid's gewesen - von der Urzeit über Ägypten, Griechenland, Indien, Asien, dem Christentum in Mittelalter und der Reformation bis zum 18. Jahrhundert mit dem ergreifenden Testament des Abbé Meslier und einem Ausblick auf eine bisher viel zu wenig gewürdigte Seite des großen Voltaire.